Was ist eine Transfergesellschaft?

Sie ist ein Gestaltungselement bei Unternehmenskrisen und -umstrukturierungen. Die a+b bietet als Transfergesellschaft regionale und teilweise bundesweite Lösungen bei der Durchführung von Betriebsänderungen z.B. bei:

Einschränkung und Stillegung des ganzen Betriebes oder von wesentlichen Betriebsteilen,
Verlegung des ganzen Betriebes oder von wesentlichen Betriebsteilen,
Zusammenschluss mit anderen Betrieben oder Spaltung von Betrieben,
grundlegenden Änderungen der Betriebsorganisation, des Betriebszwecks oder der Betriebsanlagen,
Einführung grundlegend neuer Arbeitsmethoden und Fertigungsverfahren (§ 111 Betriebsverfassungsgesetz).

Betriebe und Unternehmen, die eine Betriebsänderung durchführen, können mit Hilfe von Transfergesellschaften bei betriebsbedingten Entlassungen eine Alternative zur Arbeitslosigkeit schaffen. Den betroffenen Arbeitnehmern wird die Möglichkeit eingeräumt, im Anschluß an die Beendigung des Arbeitsverhältnisses, für einen befristeten Zeitraum in die Transfergesellschaft zu wechseln. Mit der Unterzeichnung eines sogenannten „Dreiseitigen Vertrages“ wird zum einen ein Aufhebungsvertrag mit dem bisherigen Arbeitgeber geschlossen und gleichzeitig ein befristetes Arbeitsverhältnis mit der Transfergesellschaft begründet. So sind die Arbeitnehmer für einen befristeten Zeitraum sozial und finanziell abgesichert. Die Zeit in der Transfergesellschaft dient der beruflichen Weiterbildung und der Suche nach einem neuen Arbeitsverhältnis. Grundlagen der Tätigkeit einer Transfergesellschaft sind die Förderung der Teilnahme an Transfermaßnahmen (§ 110 Sozialgesetzbuch III) und die Förderung der Eingliederung bei betrieblichen Restrukturierungen (§ 111 Sozialgesetzbuch III Transferkurzarbeitergeld).